Schlagwort: Speck

Spaghetti mit Chicorée, Möhren und Bacon-Chips

Spaghetti mit Chicorée, Möhren und Bacon-Chips, Pastamaniac

Wisst ihr, worüber ich wirklich froh bin? Darüber, dass sich unsere Geschmacksnerven im Laufe unseres Lebens weiter entwickeln. Denn so können wir jeden Tag aufs Neue aufregende Geschmackserlebnisse haben, uns an ungewohnten Kombinationen erfreuen, und uns dadurch kulinarisch weiterentwickeln. Bestes Beispiel: Chicorée. Meine Mutter hat ihn für sich sehr oft gemacht, doch wir Kinder lehnten das bittere Gemüse ab. In meinen 20ern fing ich an, Chicorée immerhin in einer Gemüsepfanne als halbwegs akzeptabel zu tolerieren.

Irgendwann kam der Moment, wo ich ihn einfach in Öl und einem Stich Butter gebraten und gesalzen gegessen habe – und ihn mochte. Mittlerweile ist der gesunde Geselle ein gern gesehener Gast auf dem Tisch, das habe ich euch ja schon im Rezept Spaghetti mit Chicorée und Schafskäse verraten.

Falls ihr euch also noch nicht ganz sicher seid, ob ihr die Spaghetti mit Chicorée, Möhren und Bacon-Chips nachkochen sollt, traut euch. Zusammen mit der Süße der Möhre und den Nudeln, hebt sich das Bittere fast auf, und mit Speck kombiniert schmeckt doch eh alles. 🙂

Spaghetti mit Chicorée, Möhren und Bacon-Chips, Pastamaniac

Rezept
Spaghetti mit Chicorée, Möhren und Bacon-Chips

zwei Personen

Zutaten

Spaghetti
1 Chicorée
1 Möhre (je nach Größe)
70 g Frühstücksspeck
Petersilie, gehackt
Parmesan
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung

* Spaghetti kochen
* Möhre waschen und mit dem Sparschäler in Streifen schneiden
* Chicorée waschen, Strunk entfernen, längs in Streifen schneiden
* Möhre und Chicorée in Olivenöl anbraten
* Frühstücksspeck dritteln
* Gemüse salzen, in der Pfanne an den Rand schieben
* Speck in der Pfanne knusprig braten
* Die Spaghetti unter das Gemüse heben
Hinweis: Das Öl und das Speckfett sollten sie mit einem leichten Film umgeben, andernfalls noch etwas Olivenöl hinzugeben
* Mit Petersilie bestreuen, frisch gemahlenen Pfeffer drübergeben und mit Parmesan servieren

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Spaghetti Flammkuchen – mit Lauch und Pancetta

Pastamaniac: Spaghetti Flammkuchen - mit Lauch und Pancetta

Ihr kennt ja mittlerweile meine Vorliebe dafür, aus anderen Rezepten einfach eines mit Pasta zu machen, wie schon bei den Fettuccine mit gebackenen Zwiebeln in Walnuss-Salsa. Vor allem mache ich das aus den Gerichten, die ich liebe. So wie Flammkuchen.

Ich war ca. zwölf, als wir mit dem Chor einen Ausflug ins Elsass machten, und während einer Radtour in einem Restaurant einkehrten, das Stunde um Stunde frischen Flammkuchen aus dem Holzofen brachte, bis wir Stopp sagten. Sagte ich „wir“? Das Stopp kam natürlich von unserem Lehrer, denn ich würde heute noch da sitzen und Stunde um Stunde weiter Flammkuchen futtern – so gut war er!

Jetzt kann ich euch gar kein Rezept für Flammkuchen aufschreiben, weil ich hier ja nur Pasta serviere, empfehle euch aber, unbedingt mal den Flammkuchen mit Birne, Salbei, Bergkäse und Speck von Feedmeup Before You Go-Go auszuprobieren – der ist einfach köstlich! Ich habe stattdessen eine Variante mit Pasta gemacht, die Spaghetti Flammkuchen. Anstelle der Zwiebeln gibt es Lauch, und den normalen Speck habe ich durch Pancetta ersetzt. Den könnte ich nämlich auch Stunde um Stunde futtern, oder zumindest sehr oft. Flammkuchen: auch als Pastagericht ein Genuss!

Pastamaniac: Spaghetti Flammkuchen - mit Lauch und Pancetta

 

Rezept
Spaghetti Flammkuchen – mit Lauch und Pancetta

zwei Personen

Zutaten

Spaghetti
3 EL Crème Fraîche
1/2 Stange Lauch
100 g Pancetta
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
etwas Nudelkochwasser

Zubereitung

* Spaghetti kochen
* Lauch putzen und in Ringe schneiden, Speck würfeln
* Speck knusprig anbraten, Lauch dazugeben, kurz mitbraten
* Crème Fraîche und etwas Nudelkochwasser unterrühren
* Mit Muskatnuss und ggf. etwas Salz abschmecken
* Spaghetti unterrühren
* Mit frisch gemahlenen Pfeffer servieren

Spaghetti Carbonara

Pastamaniac: Spaghetti Carbonara

Schon wieder ein Rezept, das ich einer Freundin verdanke. So wie schon die Penne mit Tomaten-Auberginen-Sauce und Scamorza und die Spaghetti mit Pomodori und Burrata. Vielleicht sollte ich eine Kategorie daraus machen. „Rezepte von Freunden“, „Freundeswünsche“, oder gleich „Leserwünsche“, falls das Kreise zieht. Gefallen würde es mir schon, denn es kommen immer tolle Rezepte bei rum. Wie diese Spaghetti Carbonara. Echte Spaghetti Carbonara, wie mir Kathy vom Blog Kathy’s Song schrieb, als sie mir das Rezept von wantedinrome.com schickte.

Echt also. Ist ja nicht so einfach mit dieser Carbonara und ihrer Echtheit.

#Carbonaragate

Ohne den Blogbeitrag meiner lieben Exkollegin Carmen von Tanz auf der Tomate, den sie für ihren Arbeitgeber verfasst hat, hätte ich wahrscheinlich nie erfahren, wie kurz Italien davor stand, Frankreich den Krieg zu erklären. Der Grund: Crème Fraîche. In einer Carbonara. Außerdem noch Zwiebeln, und das Ganze als One Pot Pasta gekocht. Geht ja mal gar nicht – darin waren sich alle einig. Es folgten wütende Artikel und tausende von Tweets. Es war egal, dass das Rezept à la Carbonara hieß, eine doch eigentlich anerkannte Formulierung für „hab mich da mal inspirieren lassen“ bzw. „ähnelt grob dem Originalrezept“. Es war egal, dass es nicht mal in Italien selbst ein einheitliches Rezept für Carbonara gibt, man wollte sich empören und tat es. Das Ganze gipfelte in einer Entschuldigung von Barilla, deren Packung auf dem dazugehörigen Video zu sehen war. Ich könnte das jetzt noch näher ausführen oder aus beruflicher Sicht kommentieren, erspare euch das aber. Stattdessen frage ich mich lieber, wann Österreich uns den Krieg erklären wird, weil unsere Schnitzel Wiener Art nicht dem Original entsprechen.

Echt oder nicht echt?

Wer hier regelmäßig liest, weiß, dass ich fast jedes Rezept zumindest ein kleines bisschen abändere. Zudem bin ich ein großer Befürworter von gegenseitiger Toleranz, auch wenn mir das – ich gestehe – im Fall von Wiener Schnitzel, wenn es als solches ausgeschrieben und doch aus Schwein ist, nicht immer leicht fällt. Und doch liebe ich es selbst, Rezepte zu verändern, meinem Geschmack anzupassen und damit neue Kreationen zu schaffen, fordere euch auf, genau das mit meinen Rezepten zu machen. Also darf ich mich nicht beschweren, wenn andere es auch tun, und halt Schwein statt Kalb fürs Schnitzel verwenden. Im Fall des #Carbonaragates finde ich die Reaktionen einfach nur albern. So, jetzt ist es raus. Und nun zum Rezept. Ob es wirklich echte Carbonara ist, keine Ahnung. Ist mir auch egal. Weil es nämlich verdammt lecker ist, und das ist die Hauptsache.

Pastamaniac: Spaghetti Carbonara

Hinweis zum Rezept: Ihr könnt Guiancale oder Pancetta verwenden. Ich bin ein großer Fan von Pancetta, also habe ich den genommen. Zudem empfehle ich euch, wirklich Parmesan UND Pecorino zu mischen – eine ganz feine Kombination, die das Gericht noch mal aufwertet. Eine Mengenangabe hier ist schwierig, macht einfach reichlich dran. Achtet zudem darauf, ganz frische Eier zu verwenden. Durch die warmen Nudeln werden sie nur ganz leicht gekocht, falls man hier überhaupt von kochen reden kann.

Rezept
Spaghetti Carbonara

zwei Personen

Zutaten

Spaghetti
100 g Guiancale oder Pancetta
2 Eier
Parmesan und Pecorino
Salz, Pfeffer
ggf. etwas Nudelkochwasser

Zubereitung

* Spaghetti kochen
* Speck würfeln
* Eier cremig schlagen, Parmesan und Pecorino unterrühren, sowie den Pfeffer
* Speck knusprig ausbraten
* Spaghetti abgießen, in die Pfanne mit dem Speck geben, ordentlich schwenken
* Die Nudeln in die Schüssel mit der Eimasse geben. Wer mag, gibt noch einen Schuss Nudelkochwasser hinzu. Gut verrühren
* Mit reichlich Parmesan und Pecorino bestreuen, noch mal pfeffern, sofort servieren

 

 

 

Strozzapretti mit Spargel und Südtiroler Speck

Pastamaniac - Pasta mit Spargel und Südtiroler Speck

Huch, Spargelzeit, und noch gar kein aktuelles Spargelrezept hier! Das muss ich ändern, und deshalb gibt es heute Strozzapretti mit Spargel und Südtiroler Speck. Moment, Strozzapretti? Keine Spaghetti heute? Was ist denn da los? Nun, ich plane ja noch ein paar Sachen für den Blog. So soll es natürlich noch Rezepte für Pastateig geben. Und dafür muss ich ja mal anfangen zu sammeln und zu fotografieren und zu testen, welcher sich für welches Rezept eignet.

Pastamaniac - Strozzapeti mit Spargel und Speck. Gerollte Pfaffenwürger

Wie man Strozzapretti dreht, dazu findet ihr eine Anleitung bei meinem Foodbloggerkollegen Thomas von Omoxx. Irgendwann auch bei mir. 🙂 Ich habe nicht sein Rezept genommen, sondern eines mit Eiern und mit Weizenmehl 812. Bekanntlich führen ja viele Wege zur Nudel.

Hinweis zum Rezept: Das Rezept habe ich auf suedtirol.com gefunden und nur ein wenig geändert. So habe ich noch Petersilie hinzugefügt, Parmesan und frisch gemahlenen Pfeffer. Das rundet das Gericht schön ab.

Pastamaniac - Pasta mit Spargel und Südtiroler Speck

Rezept
Strozzapretti mit Spargel und Südtiroler Speck

zwei Personen

Zutaten

Pasta
8 Stangen Spargel
150 g Südtiroler Speck
1 Zehe Knoblauch
Weißwein
etwas Nudelkochwasser
Handvoll Petersilie
Olivenöl
Parmesan
Salz, Pfeffer
Prise Zucker

Zubereitung

* Pasta kochen, etwas Nudelkochwasser aufheben
* Spargel putzen und in kleine Stücke schneiden, Speck und Knoblauch würfeln, Petersilie grob hacken
* Speck in Olivenöl anbraten
* Spargel und Knoblauch zum Speck geben, mit anbraten
* Mit Weißwein ablöschen, auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis der Spargel gar ist
* Etwas Nudelkochwasser hinzugeben, ggf. noch Salz dazu, eine Prise Zucker
* Pasta unterrühren
* Mit Petersilie und frisch gemahlenen Pfeffer bestreuen und mit Parmesan servieren

 

Tagliatelle mit Pilzen, Speck, Salbei und Pistazien

Pastamaniac-Tagliatelle mit Pilzen Speck Salbei und Pistazien

Oooh, ich liebe dieses Rezept! Ich habe es aus allem Möglichen zusammengewürfelt, das ich noch im Kühlschrank hatte. Zwei Tage später habe ich es noch mal gemacht, und dann noch mal! Was gut war, weil es sonst wahrscheinlich keine Fotos dieser köstlichen Tagliatelle mit Pilzen, Speck, Salbei und Pistazien gäbe.

Insgesamt verwende ich drei Fette, was meiner Meinung nach das Besondere an diesem Gericht ist: Speck, Olivenöl und Butter. Ich nehme Südtiroler Speck. Ihr könnt natürlich normalen nehmen, das habe ich beim zweiten Mal gemacht, allerdings sagt mir persönlich das Gericht mit Südtiroler mehr zu.

Die Sauce besteht bei diesem Rezept aus den drei Fetten. Wer mag, gibt noch etwas Nudelkochwasser hinzu.

Tipp: Schneidet den Parmesan für dieses Gericht in Streifen, beispielsweise könnt ihr mit dem Sparschäler etwas abhobeln. Durch den Speck ist das Gericht sehr kräftig und es passt sehr gut, wenn der Parmesangeschmack richtig rauskommt.

Pastamaniac: Tagliatelle mit Pilzen, Speck, Salbei und Pistazien

Rezept
Tagliatelle mit Pilzen, Speck, Salbei und Pistazien

Zutaten
bla
Egerlinge
Südtiroler Speck
Rote Peperoni
Zwiebeln
Knoblauch
Pistazien, ungesalzen
Salbei
Petersilie
Salz
Olivenöl
Butter
Parmesan

Zubereitung

* Pilze putzen, vierteln
* Speck in Streifen schneiden
* Peperoni waschen und in Streifen schneiden
* Pistazien grob hacken
* Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln, in Olivenöl anbraten, rausnehmen
* Tagliatelle kochen
* Pilze anbraten, Speck hinzugeben
* Peperoni hinzugeben
* Temperatur runterdrehen, Stück Butter in die Pfanne geben, den Salbei und die Pistazien dazu
* Zwiebeln und Knoblauch zurück in die Pfanne geben, alles vermischen
* Mit Salz abschmecken
* Die Pasta mit in die Pfanne geben, alles vermischen
* Mit Petersilie bestreuen und mit Parmesan servieren